Posted in Kochen, Sonstiges.
Immer wieder hört man, dass Pilzgerichte nicht aufgewärmt werden dürfen. Aber selbst die besten Kochbücher verschweigen warum. Die Antwort gibt das Buch “Chemie in Lebensmitteln” der Katalyse-Umweltgruppe Köln e.V.
Zitat: “Pilze sollte man nach Möglichkeit nicht Aufwärmen. Der Grund ist der hohe Gehalt an Eiweiß und Aminosäuren, die bei zubereiteten Pilzen durch Luftsauerstoff und Bakterien in sehr kurzer Zeit zu Harnsäure, Ammoniak und einigen hochgiftigen Aminosäuren zersetzt werden. Dazu kommt noch, dass alle Pilze anstelle der sonst bei Pflanzen üblichen Cellulose ein Grundgerüst aus Chitin haben, eine stickstoffhaltige und leicht verderbliche Substanz. Die Symptome derartiger Vergiftungen sind Bauchschmerzen, Erbrechen und Nervenschäden, die in Einzelfällen tödlichen Ausgang haben können.”
Übrigens: Dosen-Pilze werden durch Blanchieren (Eintauchen in kochendes Wasser) und anschließendes luftdichtes Verpacken haltbar gemacht. Auch diese Pilze dürfen nach dem Kochen nicht wieder aufgewärmt werden.
Posted in Diät, Sonstiges.
Heißhunger ist der Feind jeder Diät. Wenn Sie der plötzlichen Lust auf Schokolade oder Hamburger nachgeben, machen Sie jedoch den ganzen Diättag zunichte.
So basiert eine wirksame und gesunde Diät auf einer Tagesdosis Fett von weniger als 30 Gramm. Eine Tafel Schokolade allein enthält jedoch bis zu 50 Gramm des Dickmachers.
Sie können Heißhunger-Anfällen wirksam vorbeugen, indem Sie Ihren Magen ständig beschäftigen. Gute Diäten berücksichtigen das und bestehen deshalb meistens aus drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten.
Kommt es bei Ihnen dennoch zum Heißhunger, dann essen Sie zwischendurch noch Obst oder knabbern Sie Gemüse wie Karotten oder Paprikastreifen. Auch ein paar Salzstangen und hin- und wieder ein Gummibärchen sind erlaubt. Sie werden sehen, der Drang nach ungesunden Zwischenmahlzeiten wird verschwinden.
Wichtig ist, dass Sie mit der Knabberei dem Heißhunger zuvorkommen. Wenn Sie ihn verspüren, dann ist es schon zu spät. Sie werden ihn dann nicht mehr so schnell los. Die Folge ist Unzufriedenheit und früher oder später der Abbruch der Diät.
Posted in Rheuma, Sonstiges.
Auf der Suche nach nebenwirkungsfreien Präparaten greifen Mediziner vermehrt zu pflanzlichen Naturstoffen.
Brennessel:
Das Unkraut enthält Substanzen, die bei der Behandlung von Arthrosen hohe Wirksamkeit beweisen. Brenneselextrakt dämpft die Wirkung von körpereigenen Zytokinen, Botenstoffen des Immunsystems.
Teufelskralle:
Schmerzlindern und entzündungshemmend wirkt der Trockenextrakt südafrikanischer Harpago-Wurzeln. Studien zeigen auch einen Erfolg bei Rückenschmerzen.
Weidenrind:
Unser wichtigstes Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure, kurz ASS, leitet sich zwar von einem Winderwirkstoff ab. Inzwischen erweist sich die ursprüngliche Natursubstanz selbst als magenfreundlicheres Rheumamedikament.
Weihrauch:
Wirkt antirheumatisch. Das macht sich die traditionelle indische Medizin längst zunutze. Pharmakologen können es jetzt erklären: Die Weihrauchsträucher enthalten entzündungshemmende Boswellisäuren.
Posted in Sonstiges.
Altern ist menschlich - ab 40 sind die Spuren sichtbar. Beim einen mehr, beim anderen weniger: Auf das Tempo der biologischen Uhr haben wir großen Einfluss. Nur anhalten können wir sie nicht.
Gehirn: Ab 25 lassen Gedächtnis und Merkfähigkeit nach. tag für Tag sterben ca. 50000 Gehirnzellen ab. Aber das Gehirn kann wie ein Muskel trainiert werden - Gedächtnisspiele und Sport halten es fit.
Muskeln: Zwischen 30 und 40 verliert man ca. 3 Kilo Muskelmasse. Der Fettanteil am Gewicht nimmt zu. Schuld sind die Hormone und mangelndes Training.
Sehkraft: Die Augenlinse wird ab 40 immer weniger elastisch. Folge: die so genannte Alterssichtigkeit. Eine “Lesebrille� wird nötig.
Immunsystem: Wenig Schlaf, kein Sport, viel Nikotin und Alkohol, Stress - ab 40 zeigen sich die Folgen: Das Immunsystem ist geschwächt, die Infekt-Anfälligkeit nimmt zu.
Haut: Die Talgdrüsen produzieren weniger Fett, dadurch wird die Haut trockener und weniger elastisch, Falten entstehen. Übermäßige UV-Bestrahlung beschleunigt die Entstehung von Falten und Altersflecken.
Lunge: Die Lungenbläschen werden durch den Alterungsprozess, aber natürlich auch durch Nikotin, wniger elastisch. Die Sauerstoffversorgung verschlechtert sich.
Gelenke: Schon ab dem dreißigsten Lebensjahr nimmt das Gesamtkörperwasser ab. Die Gelenkflüssigkeit “schmiert� nicht mehr so gut. Bewegungsmangel fördert den Gelenkverschleiß.
Fettgewerbe: Der Mann neigt ab 40 zu einer erhöhten Produktion des weiblichen Hormons Östrogen. Dadurch verändert sich die Fettverteilung: Er nimmt um die Hüften zu.
Männliche Hormone: Ab 40 geht die Testosteron-Ausschüttung jährlich um ca. 1 % zurück. 40-jährige Männer produzieren oft zu viel vom weiblichen Hormon Östrogen. Mögliche Folgen: Lust- und Potenzverminderung.
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