Tipps für den gesunden Schlaf

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Genehmigt euch eine wirkliche Erholungspause nach den Aktivitäten des Tages (Spaziergang, Lesen, Musikhören, Entspannungsübungen).

* Ritualisiert eure Zu-Bett-Geh-Phase: Kräutertee, Milch, ein Bad (Baldrian, Melisse, Lavendel), Tagebuch - ein Ausklang des Tages, der euch Harmonie gibt. Aufgaben und Probleme für den nächsten Tag notieren.
* Gestaltet euer Schlafzimmer so, daß ihr euch behaglich fühlt (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Ambiente, gesunde Matratze).
* Geht möglichst immer zur selben Zeit zu Bett, auch am Wochenende. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)
* Folgt den Signalen eures Körpers, und gönnt ihm die Erholung, wenn er sie fordert. Nicht den toten Punkt überwinden.
* Esst abends (nach 21 Uhr) nichts Schweres, Fettes oder Scharfes. Das regt den Magen, den Darm und das Gehirn an.
* Vermeidet abends Kaffee (anregend), Alkohol (wirkt schlaferzwingend wie Barbiturate, stört aber den Schlafrhythmus und vermindert den Tiefschlaf) und Nikotin (gefäßverengend).
* Keinen Sport am späten Abend. Spätestens 4 Stunden vor dem Schlafengehen! Keine körperlichen Hochleistungen, das wirkt ebenfalls anregend für Körper und Seele und beeinträchtigt den Schlaf erheblich.
* Wenn ihr unter Schlafstörungen leidet: Kein Mittagsschlaf!
* Beruhigungsmittel oder Schlafmedikamente nur in akuten Krisensituationen!
* Bereitet euch das Aufstehen so vor, daß ihr euch darauf freuen könnt (Wecker nicht auf die letzte Minute, ein gutes Frühstück vorbereiten).
* Nehmt euch für morgens etwas Schönes vor!

Rund ums Schlafen

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Angeblich ist der Schlaf vor Mitternacht der gesündeste. Stimmt das?
Das ist individuell verschieden. Am wertvollsten sind die ersten vier bis fünf Stunden nach dem Einschlafen. Sich morgens nach dem Aufwachen noch einmal umzudrehen, bringt dagegen kaum etwas.

Sind täglich acht Stunden Schlaf für jeden das richtige Maß?
Das durchschnittliche Schlafbedürfnis liegt etwas darunter. Es gibt aber Menschen, die zwölf Stunden brauchen. Andere kommen mit fünf Stunden aus. Das ist wie in der Tierwelt: So schläft eine Giraffe nur 20 Minuten pro Tag, eine Fledermaus dagegen 20 Stunden.

Müssten Langschläfer einfach nur eher ins Bett gehen, um frühmorgens leicht hochzukommen?
Das Ruheverhalten hängt von vielen Faktoren ab: genetische Veranlagung, Geschlecht, Alter, Jahreszeit, persönliche Situation. Schlafgewohnheiten lassen sich verändern, aber nicht völlig umstellen. Wer sein Leben lang spät aufgestanden ist, wird nie zu einem guten Frühaufsteher - umgekehrt genauso wenig.

Ist der Schlaf eine tote, unproduktive Phase?
Keineswegs. Das Gehirn ähnelt einem Computer. Es hält Erlebnisse fest wie ein PC die Daten auf der Festplatte. Im Schlaf speichert unser Gehirn Erlerntes, löscht gleichzeitig überflüssiges Wissen und schafft so nötigen Platz, um später neue Eindrücke zu verarbeiten.

Schlafmangel lässt schneller altern

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Schlafmangel lässt schneller altern. Das fanden Wissenschaftler der Universität von Chicago heraus. Bei nur vier Stunden Nachtruhe werden grundlegende Stoffwechselprobleme (Verarbeitung von Kohlenhydraten, Regulierung von Hormonen) gestört. Diese biologischen Veränderungen ähneln den Effekten vom Altwerden und dem Frühstadium von Diabetes.