Pilzgerichte nicht wieder aufwärmen: Gift!

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Immer wieder hört man, dass Pilzgerichte nicht aufgewärmt werden dürfen. Aber selbst die besten Kochbücher verschweigen warum. Die Antwort gibt das Buch “Chemie in Lebensmitteln” der Katalyse-Umweltgruppe Köln e.V.

Zitat: “Pilze sollte man nach Möglichkeit nicht Aufwärmen. Der Grund ist der hohe Gehalt an Eiweiß und Aminosäuren, die bei zubereiteten Pilzen durch Luftsauerstoff und Bakterien in sehr kurzer Zeit zu Harnsäure, Ammoniak und einigen hochgiftigen Aminosäuren zersetzt werden. Dazu kommt noch, dass alle Pilze anstelle der sonst bei Pflanzen üblichen Cellulose ein Grundgerüst aus Chitin haben, eine stickstoffhaltige und leicht verderbliche Substanz. Die Symptome derartiger Vergiftungen sind Bauchschmerzen, Erbrechen und Nervenschäden, die in Einzelfällen tödlichen Ausgang haben können.”

Übrigens: Dosen-Pilze werden durch Blanchieren (Eintauchen in kochendes Wasser) und anschließendes luftdichtes Verpacken haltbar gemacht. Auch diese Pilze dürfen nach dem Kochen nicht wieder aufgewärmt werden.

Gemüse vitaminschonend zubereiten

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Beim Garen von Gemüse gehen durch die Hitzeeinwirkung Vitamine verloren. Um dennoch möglichst viele der wertvollen Stoffe zu erhalten, sollten Sie deshalb auf eine schonende Zubereitung achten.

Am besten ist dafür ein Topf mit Dampfeinsatz geeignet. Hier wird das Gemüse in heißem Dampf gegart. Mit dem Ergebnis, dass ein Maximum an Vitaminen erhalten bleibt.

Aber auch bei dieser Zubereitungsmethode darf das Gemüse nicht weichgekocht werden. Nur wenn es noch Biss hat, sind alle Vitamine noch drin.

Sie erhalten Töpfe mit Dampfeinsatz in jedem gut sortierten Haushaltswarengeschäft. Allerdings sind sie in der Regel nicht ganz billig, da Sie meistens von den großen Markenherstellern stammen. Preiswerte Noname-Produkte sind die Ausnahme. Mit Kosten von 50 bis 150 Mark sollten Sie deshalb rechnen.

Geflügel und Salat getrennt zubereiten

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Geflügel kann Salmonellen enthalten. Normalerweise ist das aber nicht problematisch, da die Erreger mit dem Garen des Geflügels absterben.

Doch es gibt einen Gefahrenherd: Wenn Sie Geflügel vorbereiten, sollten Sie danach das Schneidebrett nicht für das Schneiden von Salat oder von anderen frisch servierten Speisen verwenden. Denn über das Brett und den Fleischsaft oder das Abtauwasser kommen die Salmonellen auf den Salat.

Ebenso sollten Sie nicht dasselbe Messer verwenden und nach der Zubereitung des Geflügels gründlich die Hände waschen — vor allem auch unter den Fingernägeln.